Hamburger „Zeit für Inklusion“ 2019

Die Senatskoordinatorin für die Gleichstellung behinderter Menschen ruft in diesem Jahr zum fünften Mal zu vielfältigen Aktionen für Inklusion auf. Die Zeit für Inklusion beginnt am 30.9 und endet am 2.12.2019 mit der Verleihung des Inklusionspreises im Hamburger Rathaus.

„Zeit für Inklusion“ ist Zeit für gegenseitiges Kennenlernen, Zeit für gemeinsame Aktivitäten, Zeit, um Berühungsängste abzubauen und ein selbstverständliches Miteinander zu erleben.

KIDS Hamburg e.V. Kompetenz- und Infozentrum Down-Syndrom beteiligt sich an der „Zeit für Inklusion“ mit folgender Veranstaltung:

Inklusive Jugenddisko

veranstaltet vom Inklusiven Jugendtreff von KIDS Hamburg e.V.
am Freitag, den 8.11.2019
von 19 – 22 Uhr
in den Vereinsräumen, Heinrich-Hertz-Str. 72, 22085 Hamburg

Der Inklusive Jugendtreff von KIDS Hamburg e.V. lädt alle 16- bis 27-Jährigen zur Inklusiven Jugenddisko ein.

Die Räumlichkeiten sind für Rollstuhlfahrer zugänglich.
Pädagogische Begleitung vor Ort wird gewährleistet.
Bei Besonderheiten bei der An- und Abreise und bei Assistenzbedarfen melden Sie sich bitte vorab bei uns.

Bei Interesse melden Sie sich bitte im Vereinsbüro an: KIDS Hamburg e.V. Kompetenz- und Infozentrum Down-Syndrom, Heinrich-Hertz-Str. 72, 22085 Hamburg, Telefon 040/38 61 67 80, mail: info@kidshamburg.de

Schulbehörde verweigert behinderten Kindern fast sechsmal so häufig die Wunschschule wie anderen Kindern

Eine erneute Anfrage in der Bürgerschaft brachte es an den Tag: Während nur 5,5% aller Kinder ihre Wunschschule in Klasse eins und fünf nicht erhalten, sind es bei den behinderten Kindern 31%.
Diese Diskriminierung widerspricht in skandalöser Weise der UN-Konvention für die Rechte behinderter Menschen, deren 10. Jahrestag die Schulbehörde vor einem Monat feierte.
Vorschulkinder mit einer Behinderung werden gezwungen, ihre Grundschule zu verlassen

Hier den gesamten Inhalt der Pressemitteilung lesen.

Diskriminierung von Kindern mit einer Behinderung bei der Schulanmeldung

Schulbehörde schränkt willkürlich das Schulwahlrecht für Eltern von behinderten Kindern ein.

Hamburger Eltern können seit 2010 darüber entscheiden, ob ihr Kind mit einer Behinderung an einer Sonderschule oder einer allgemeinen Schule angemeldet wird. Sie können aber ihr Kind nicht an jeder allgemeinen Schule, sondern nur an sogenannten Schwerpunktschulen anmelden. Da nur jede sechste allgemeine Schule eine Schwerpunktschule ist, wird das Wahlrecht für Eltern von behinderten Kindern deutlich eingeschränkt.
Wie alle anderen Eltern suchen auch sie die für ihr Kind am besten geeignete (Schwerpunkt-)Schule aus und melden es dort an. Wenn ihre Wunschschule die zu ihrem Wohnsitz nächstgelegene Schwerpunktschule ist, wird ihr Wunsch in aller Regel erfüllt. Haben die Eltern aber eine andere Schwerpunktschule gewählt, wird ihr Wunsch in der Regel nicht erfüllt und ihr Kind muss die nächstgelegene Schwerpunktschule besuchen.

HIer die gesamte Pressemitteilung lesen.

Warum wir uns gegen eine Kassenzulassung des nichtinvasiven Pränataltests auf Trisomie 21 und weitere Trisomien aussprechen!

Die unterzeichnenden Verbände, Organisationen und Initiativen begrüßen es sehr, dass der Deutsche Bundestag eine ethische Orientierungsdebatte über die Kassenzulassung des nichtinvasiven Pränataltests (NIPT) führen wird.
Weil der Test „fundamentale ethische Grundfragen unserer Werteordnung“ berührt, kann über seine Kassenzulassung nicht allein nach medizinisch-technischen Kriterien entschieden werden, wie es im Methodenbewertungsverfahren des G-BA geschieht.
Die mit dem Test verbundenen ethisch und gesellschaftspolitisch konfliktreichen Folgen müssen in die Entscheidung über seine Kassenzulassung einbezogen werden.
Dabei sind auch Menschen mit Behinderung und ihre Familien auf Augenhöhe zu beteiligen.
Wir hoffen und wünschen uns, dass diese parlamentarische Orientierungsdebatte ein Impuls zu einer umfassenden zivilgesellschaftlichen Auseinandersetzung über die Kassenzulassung dieses umstrittenen Tests und insgesamt über das System der gezielten pränatalen Suche nach Normabweichungen beim werdenden Kind ist.
Wir sprechen uns gegen die geplante Kassenzulassung dieses Tests auf die Trisomien 13, 18 und 21 bei sogenannten Risikoschwangerschaften aus.
Hier die gesamte Erklärung lesen.