Erwachsene Menschen mit Down-Syndrom

Erwachsen werden und Erwachsen sein

Das Erwachsen werden und das Erwachsen sein bringen große Veränderungen mit sich. Als Erwachsener hat man mehr Rechte aber auch mehr Pflichten. Es stellen sich für alle Beteiligten neue Fragen.Wir haben für Sie weiterführende Informationen zu folgenden Themen zusammengestellt:


Freizeit

Wie Menschen mit Down-Syndrom ihre Freizeit verbingen möchten, hängt von ihren Interessen ab. Sie lesen ein Buch, treiben Sport in einem Verein, besuchen Bildungsangebote oder offene Treffs oder gehen ins Kino. Wie Menschen mit Down-Syndrom ihren Urlaub verbringen hängt auch von den individuellen Wünschen ab. Es gibt viele Möglichkeiten, seinen Urlaub zu verbringen. Noch viel zu oft aber scheitert die Umsetzung an Hindernissen wie einem Mangel an Angeboten, an Geld bzw. an ihren Möglichkeiten, die Angebote zu erreichen.

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Ausbildung und Arbeit

Für Menschen mit Down-Syndrom ist es sehr wichtig, eine gute und möglichst auch abwechslungsreiche Arbeit zu haben, Anerkennung zu erhalten und das Gefühl zu haben, gebraucht zu werden. Eine gute Arbeit ist eine gute Grundlage für Teilhabe. Einen guten Job zu finden ist für Menschen mit Down-Syndrom oft nicht so einfach. Menschen mit Down-Syndrom haben Anspruch auf Unterstützung bei der Suche nach einem Job und auch im Job selbst.

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Wohnen

Für erwachsene Menschen mit Down-Syndrom ist es wichtig, sich vom Elternhaus ablösen und selbstbestimmt und selbständig leben zu können. Die Wohnform sollte sich nach den individuellen Wünschen richten. Für erwachsene Menschen mit Down-Syndrom gibt es verschiedene Wohnformen. Bei Bedarf erhalten Menschen mit Down-Syndrom eine Unterstützung. Unterstütztes Wohnen kann allein oder in einer Wohngemeinschaft erfolgen. Auf Wunsch kann das Wohnen auch in Wohnstätten oder Wohngruppen erfolgen. Rechtliches In Artikel 19 der UN-Behindertenrechts- konvention steht: „Menschen mit Behinderung müssen gleichberechtigt die Möglichkeit haben, ihren Aufenthaltsort zu wählen und zu entscheiden, wo und mit wem sie leben. Sie dürfen nicht auf eine besondere Wohnform verpflichtet sein.“ Im 9. Sozialgesetzbuch (Paragraf 9 Absatz 3) steht: „Leistungen, Dienste und Einrichtungen lassen den Leistungsberechtigten möglichst viel Raum zu eigenverantwortlicher Gestaltung ihrer Lebensumstände und fördern ihre Selbstbestimmung.“

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Gesundheit und Ernährung

Für Menschen mit Down-Syndrom ist es ganz besonders wichtig, auf ihre Gesundheit zu achten. Einige Menschen mit Down-Syndrom sind häufiger krank. Manchmal sind sie auch länger oder schwerer krank. Menschen mit Down-Syndrom müssen gezielt lernen, sich gesund zu halten und Krankheiten zu vermeiden. Menschen mit Down-Syndrom müssen gezielt lernen, sich gesund und bewusst zu ernähren. Viele Menschen mit Down-Syndrom haben Probleme mit ihrem Gewicht. Dies zieht dann oft weitere gesundheitliche Probleme nach sich.

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Liebe, Sexualität und Partnerschaft

Liebe, Sexualität und Partnerschaft sind für Menschen mit Down-Syndrom ein ganz wichtiges Thema. Sex,Partnerschaft und Liebe sind jedoch sehr intime und private Dinge. Menschenmit Down-Syndrom haben manchmal Schwierigkeiten damit, Dinge richtig einzuschätzen. Menschen mit Down-Syndrom müssen lernen, ihre eigenen Interessen zu formulieren und sich abzugrenzen bzw. vermeindliche Gefahren zu erkennen.

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Recht

Das Thema Recht hat für Menschen mit Down-Syndrom eine besondere Bedeutung. Denn nur wer seine Rechte auch kennt, kann sie einfordern und Leistungen erhalten, die ihm oder ihr zustehen. Die UN-Behindertenrechtskonvention und das Bundesteilhabegesetz stärken die Rechte von Menschen mit Down-Syndrom.

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